kleine Anfrage

Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist ein Erfolgsprojekt: Das ausgeklügelte Wegesystem, die einzigartigen „Hangbrücher“ und regionale Kooperationspartner kombiniert mit den geführten Rangertouren machen den Nationalpark zu einem touristischen Highlight in Rheinland-Pfalz. Auch die ökologische Entwicklung hin zu einem Wildnisgebiet schreitet voran und bietet zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Landesregierung:

  1. Welche konkreten ökologischen Aufwertungsprojekte im Nationalpark wurden seit Juli 2020 umgesetzt?
  2. Welche Entwicklungen wurden in der sogenannten Naturzone durch den Borkenkäfer, Windwürfe und Schneebrüche in Gang gesetzt?
  3. Welche gefährdeten Tier- und Pflanzenarten können im Nationalpark gesichtet/gefunden werden?
  4. Wie viele geführte Touren (aufgeschlüsselt nach Touren durch zertifizierte Nationalparkführer, Rangertouren und Touren für Menschen mit Behinderungen) konnten während der Pandemie durchgeführt werden, bzw. wie viele Menschen haben in diesem Zeitraum schätzungsweise an den Touren im Nationalpark teilgenommen?
  5. Wie konnte die Nationalpark-App dazu beitragen, auch zu Pandemie-Zeiten Informationen zum Nationalpark an Interessierte weiterzutragen?
  6. Welche Möglichkeiten zur Umweltbildung konnten darüber hinaus, z. B. von Schulklassen und Besuchergruppen, während der Pandemie in der Nationalparkregion genutzt werden?
  7. Welche Weiterentwicklungen (ökologisch und touristisch) sind in den kommenden Jahren im Nationalpark bzw. der Region geplant?

Zur Antwort der Landesregierung

gemeinsame Anfrage von

 Jutta Blatzheim-Roegler
 Fabian Ehmann